Move to Heaven | Official Trailer | Netflix [ENG SUB]
2 hours ago · by Richard
Was bleibt von einem Menschen, wenn er geht? Die Gegenstände auf dem Nachttisch, die letzte Nachricht auf dem Handy, ein halb getrunkener Kaffee, ein Post-it am Kühlschrank. Move to Heaven erzählt von den Leuten, die genau diese Dinge einpacken — und dabei die letzte Geschichte lesen, die ein Verstorbener nicht mehr selbst erzählen kann. Geu-ru ist Anfang zwanzig, autistisch und arbeitet zusammen mit seinem Vater als „Trauma-Reiniger" — ein Beruf, der in Korea wirklich existiert. Sie räumen die Wohnungen Verstorbener auf, sortieren den Besitz und übergeben ihn an die Hinterbliebenen. Für Geu-ru ist das kein makabrer Job, sondern eine Aufgabe voller Respekt. Jeder Gegenstand erzählt etwas, jede Anordnung hat eine Bedeutung, und er nimmt sich die Zeit, sie zu entschlüsseln. Als sein Vater unerwartet stirbt, ändert sich alles. Per Testament wird Geu-rus Onkel Sang-gu zum Vormund bestimmt — ein Ex-Häftling mit Wutproblemen, der seinen Neffen zum ersten Mal trifft und mit dessen Art überhaupt nicht umgehen kann. Die Bedingung des Testaments: Sang-gu muss drei Monate lang mit Geu-ru zusammenleben und zusammenarbeiten, bevor er das Erbe antreten kann. Was als erzwungene Zweckgemeinschaft beginnt, wird langsam, leise und ohne jeden Kitsch zu etwas, das beiden das Leben verändert. Jede Episode folgt einem neuen Fall — einer neuen Wohnung, einem neuen Verstorbenen, einer neuen Geschichte. Ein Teenager, der gemobbt wurde. Eine alte Frau, die allein gestorben ist. Ein Drag-Performer, dessen Familie nichts von seinem wahren Leben wusste. Move to Heaven behandelt jeden dieser Menschen mit einer Würde, die einem den Atem nimmt. Die Serie ist leise. Sie schreit nicht, sie manipuliert nicht. Sie legt dir einfach die Dinge eines fremden Menschen auf den Tisch und lässt dich selbst fühlen, was sie bedeuten. Und genau deshalb trifft sie so tief. by Netflix K-Content...weiter lesen
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