Woo Young-woo hat ein Gedächtnis, das ganze Gesetzestexte wortwörtlich speichern kann, einen IQ von 164 und eine tiefe Leidenschaft für Wale. Sie ist außerdem autistisch — und als sie ihre erste Stelle als Anwältin in einer der größten Kanzleien Seouls antritt, beginnt für sie ein Alltag, auf den sie kein Lehrbuch vorbereitet hat. Schon ihr erster Arbeitstag ist eine kleine Katastrophe. Die Drehtür am Eingang der Kanzlei wird zum unüberwindbaren Hindernis, die sozialen Codes unter den Kollegen sind ihr ein Rätsel, und ihr erster Fall scheint auf den ersten Blick aussichtslos. Aber dann passiert etwas: Woo Young-woo beginnt, juristische Probleme auf eine Weise zu sehen, die kein anderer Anwalt sehen kann. Ihre ungewöhnliche Denkweise — oft illustriert durch überraschende Vergleiche aus der Welt der Meeressäuger — wird zu ihrer größten Stärke. Was die Serie sofort besonders macht, ist ihr Ton. Sie nimmt Woo Young-woos Autismus ernst, ohne sie jemals zum Objekt von Mitleid zu machen. Die Kollegin, die ihr anfangs hilft, tut das nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil sie ehrlich fasziniert ist. Die Fälle sind keine bloße Kulisse, sondern erzählen eigene, oft berührende Geschichten über Menschen am Rand der Gesellschaft. Und zwischen den Gerichtsszenen gibt es immer wieder Momente von so warmherzigem Humor, dass man unwillkürlich lächeln muss — etwa wenn Young-woo beim Essen von Gimbap in einer perfekten Reihenfolge besteht oder wenn sie einen juristischen Durchbruch mit einem begeisterten Wal-Fakt feiert. Man merkt innerhalb der ersten Folge: Das hier ist keine Serie, die Autismus als dramatisches Stilmittel benutzt. Es ist eine Serie über eine brillante junge Frau, die zufällig autistisch ist — und die Welt dadurch ein bisschen anders sieht als alle anderen. Genau das macht sie zu einer so außergewöhnlichen Anwältin. Brilliant attorney Woo Young-woo tackles challenges in the courtroom and beyond as a newbie at a top law firm and a woman on the autism spectrum. ...weiter lesen
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