April 17, 2026 · Richard
Pfannkuchen – Wikipedia
Pfannkuchen, Eierkuchen, Eierpfannkuchen, Plinsen (bundesdeutsches Hochdeutsch) bzw. Palatschinken (österreichisches Hochdeutsch)[1] (daran angelehnt tschechisch Palačinka) bzw. Omelette (Schweizer Hochdeutsch)[2] sind, wie Omeletts, Crêpes und Kaiserschmarrn, Eierspeisen aus Ei, Milch und Mehl, die in einer Pfanne gebacken werden.[3] Durch ihre Bindung mit Mehl unterscheiden Eierkuchen bzw. Pfannkuchen sich von Omeletts. Es gibt süße Pfannkuchen und herzhafte Eierspeisen (z. B. Schinken-Pfannkuchen).[4] Der Linguist Paul Kretschmer stellte schon 1918 fest, dass Eierkuchen flache, runde Kuchen aus Milch und Eiern mit mehr oder weniger Mehl sind, die schnell in einer Pfanne gebacken werden. Ursprünglich existierten wohl ziemlich überall in Deutschland beide Begriffe nebeneinander: Eierkuchen als ein vorwiegend aus Eiern bestehender Kuchen, hingegen Pfannkuchen ein Kuchen vorwiegend aus Mehl. In Berlin und Teilen Ostdeutschlands war und ist der Pfannkuchen jedoch ein kugeliger Krapfen: Von Berlin ausgehend hatte der „Berliner Pfannkuchen“ auch in anderen Teilen Preußens gänzlich die vorgenannte Bedeutung angenommen.[5] In Deutschland ist die Bezeichnung P[f]ann[e/n]kuche[n] weiter verbreitet, Eierkuchen ist die weniger gebräuchliche, aber ebenfalls weit verbreitete Form, regional heißt das Gericht auch Plinse oder Om[e]lett.[6]






